WEITERE BEHANDLUNGSTECHNIKEN

Shiatsu und diese weiteren Techniken ermöglichen die Behandlung den Bedürfnissen jedes Einzelnen anzupassen. Im begleitenden Gespräch werden zudem Anleitungen für gezielte Körperübungen gegeben, sowie Massnahmen zur selbstverantwortlichen Gesundheitsförderung  und Gesundheitsvorsorge besprochen.

QUANTUM BODYWORK

QBW ist eine Synthese verschiedener Körperarbeitstechniken, wie z.B. Osteopathie, Chiropraktik, Sportmassage, Kraniosacrale Therapie, Rolfing und Shiatsu. Dazu gehört auch die strukturelle Arbeit, das heisst richten des Beckens, der Wirbelsäule, Kreuzbein, Hüfte. QBW baut auf der Erkenntnis auf, dass jeder Mensch einzigartig ist und eine individuelle Körperarbeit erfordert, die seinen Bedürfnissen entspricht. Bei dieser Methode wird besonders darauf geachtet, dass die Ursache Priorität hat und nicht das Symptom.

8 AUSSERORDENTLICHE MERIDIANE

Wie schon der Name sagt, haben diese Gefässe eine ausserordentliche Stellung innerhalb der Akupunktur, aber auch innerhalb der Körpertherapie (z.B. Shiatsu).

Es handelt sich um die Gefässe im Körper, die als Reservoire dienen und auch „Notfall Meridiane“ genannt werden. Durch die Anwendung bestimmter ausserordentlicher Meridiane können z.B. bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose die Symptome merklich gelindert werden.

Die ausserordentlichen Meridiane regulieren in Zeiten energetischer Leere oder Fülle die Hauptmeridiane. Sind die Hauptmeridiane in einem Zustand der Fülle, nehmen sie deren überfliessende Energie auf. Herrscht hingegen Mangel, so geben sie Energie an die Hauptmeridiane ab. In Bezug auf die Absorption pathogener (=krankmachender) Faktoren stellen sie eine weitere Schutzvorrichtung dar. Nur 2 der 8 ausserordentlichen Leitbahnen (Das das Konzeptionsgefäss und das Gouverneursgefäss) sind eigene Leitbahnen, die anderen 6 Leitbahnen entsprechen in ihrem Verlauf unterschiedlichen Abschnitten der Hauptmeridiane (Leber-, Lungen-, Gallenblasen-Meridian usw.) Im Vergleich zu diesen Hauptmeridianen verlaufen die ausserordentlichen Gefässe mehr an der Körperoberfläche.

Störungen, die die Hauptmeridiane betreffen, können innerhalb weniger Stunden auftreten. Wenn z.B. Wind-Kälte in den Blasenmeridian eintritt, kann dies sehr schnell zu einem steifen Nacken führen. Störungen der 8 ausserordentlichen Gefässe brauchen indes eine lange Zeit, bevor sie sich als Krankheit manifestieren. Nur eine extreme Lebensführung oder Traumata, wie z.B. Unfälle oder Operationen, können zu schnellen Störungen der ausserordentlichen Gefässe führen.

Die therapeutische Arbeit mit den ausserordentlichen Meridianen erfordert professionelles Wissen des Therapeuten oder der Therapeutin über Verlauf und Wirkungsweise. Nach Abklärung des energetischen Zustandes eines Klienten wird der therapeutische Ansatz und die Wahl der zu behandelden Meridiane oder Punkte festgelegt.

FASCIEN TECHNIK

Eine Fascie ist eine dehnbare, aus gekreuzt verlaufenden Fasern und elastischen Netzen aufgebaute Bindegewebshülle. Sie umhüllen Organe, Muskeln oder Muskelgruppen. Die allgemeinen Körperfascien umhüllen die Gesamtmuskulatur des Rumpfs und der Extremitäten.

Quellen die Fascien auf, durch rheumatische Erkrankungen oder Gewebeübersäurung, führt dies zu Muskelverspannungen, die schmerzhaft sind und zu Fehlfunktionen führen können. Die Muskeln können nicht mehr reibungslos aufeinander gleiten und ihre Dehnfähigkeit ist eingeschränkt. Damit ist auch das entsprechende Gelenk betroffen, es nimmt eine Fehlstellung ein und wird zusammengedrückt.

Folge: die normale Funktionsfähigkeit wird eingeschränkt.

Über die Fascientechnik können wir die Muskulatur und dadurch das Gelenk wieder mobilisieren. Zusätzlich wird der Stoffwechsel in der Muskulatur aktiviert. Fascie und Muskulatur können wieder frei gleiten. Entspannung und Beweglichkeit stellen sich ein.

SEIKI SOKO

Seiki Soho wurde von Akinobu Kishi entwickelt, einem japanischen Sensei, der seit vielen Jahren seine Methode weltweit an Shiatsu Schulen unterrichtet.

Das Prinzip von Seiki Soho beruht ganz auf dem Prinzip östlicher Weisheit, welches besagt, dass umso mehr geschieht und in Bewegung kommt, je weniger man „macht“ und willentlich dazu beitragen will. So sind denn auch die angewandten Techniken im Seiki Soho auf ein Minimum begrenzt, Dehnungen, Gelenkrotationen und ähnliches entfallen. Entscheidend ist vor allem die Berührung, insbesondere die Qualität der Berührung, die ganz in Achtsamkeit erfolgt und eine Resonanz zwischen der behandelnden und der behandelten Person ermöglicht. Auf dieser Basis erfolgt das Aufspüren und Lösen von Spannungen und das freie Fliessen der Energie Ki.

SHINTAI

Shiatai wurde von Saul Godmann geprägt, weiterentwickelt aus längjähriger Shiatsu Arbeit. Wesentlicher Ansatz dieses Konzeptes ist, vorwärts zur ursprünglichen Bewegung.Wenn ein Kleinkind z.B. atmet, bewegt sich sein ganzer Körper, jede Zelle scheint zu atmen. Im Erwachsenen Alter werden wir statischer, diese Kraft wieder zu mobilisieren, ist zentral bei Shintai. Sowohl beim Meridiansystem, bei der Fascie, den Knochen, Muskeln und dem Zentralkanal.

 

Komplementärtherapie Shiatsu und Qigong

Barbara Häberli

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